Grüß Gott!
Wenn Sie auf dem Dornbirner
Marktplatz stehen und den Blick auf die St. Martins-Kirche
richten,
sehen Sie einen Monumentalbau, der alle anderen Gebäude weit
überragt.
Man kann sich auch kaum vorstellen, dass Dornbirner Handwerker vor
170 Jahren die Mauern hochgezogen und den riesigen Dachstuhl aus
Holz errichtet haben. Treu und stumm laden die
Säulen des Vorbaues ein zum Eintreten, zum Feiern und
Verweilen.
Weil aber der heutige Bau schon
vier Vorgängerbauten hatte - der letzte hatte den Altar in Richtung
Marktplatz -, werden wir erinnert: Kirchengebäude und
Kirchengemeinschaft haben es auch zu tun
mit Umbau, mit Renovierung, mit Neuausrichtung. Was uns
überliefert und geschenkt wurde (Tradition) will immer wieder neu
gestaltet und erweckt werden, um dem Leben der Menschen heute zu
dienen. Dieses Anliegen stand auch bei der letzten Umformung des
Kirchenraumes in den Jahren 1967 bis 1969 im Zentrum.
Wir laden Sie ein, das
Kirchenäußere und den Innenraum auf sich wirken zu lassen,
Stabilität zu erfahren und Veränderung zuzulassen, ans
Unterwegssein zu denken und die Begleitung Gottes stärkend und
segnend zu erfahren.